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Der Ur-Sprung als Bungee-Sprung
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Geburt, Jagd und Krieg in steinzeitlichen Fels- ritzungen
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Da, wo sich die wirkliche Welt in bloße Bilder verwandelt, werden die bloßen Bilder zu wirklichen Wesen und zu den wirkenden Motivierungen eines hypnotischen Verhaltens. Guy Debord (Die Gesellschaft des Spektakels, These 18)

Lloyd DeMause hat in seinem Aufsatz Die fötalen Ursprünge der Geschichte erläutert, welches Material ihn zu der Ansicht geführt hat, daß schon vorgeburtliche Erfahrungen die menschliche Seele prägen und das diese Erfashrungen nicht nur erinnert, sondern offensichtlich auch in späteren Verhaltensweisen überarbeitet werden können. Ich hatte mir daraufhin die Aufgabe gestellt seine Theorie anhand von Material über das Bungee-Springen oder eines Südsee-Rituals zu überprüfen.
Bungee-Springen wird als Action-Sportart bezeichnet und in Europa seit Ende der siebziger Jahre praktiziert. Erste derartige Sprünge haben Mitglieder der Oxford University Dangerous Sport Society am 1. April 1979 absolviert, als sie über das Geländer einer 75m hohen Hängebrücke bei Bristol sprangen, nur um sich in die Tiefe fallen zu lassen. Der nach einem vollkommen freien Fall zu erwartende tödliche Aufprall wurde allerdings durch eine elastische Leine verhindert, deren Enden sowohl am Körper der Springer als auch an der Brücke befestigt waren. Bald darauf wurde auch im Fernsehen und Boulevardblättern über diese zunächst obskure Tätigkeit berichtet und dort Bungees-Jumping genannt. Inzwischen hat sich dieses Treiben vielerorts als eine kommerziell verwertbare Freizeitaktivität etabliert. Bis 1995 sind bei einem einzigen deutschen Anbieter schon über 150 000 Menschen gesprungen. Bungee wird nicht nur als Jahrmarktsgaudi für ein grölendes Publikum angeboten, sondern auch in Verbindung mit kostspieligen Abenteuer-Reisen, bei denen aus Hubschraubern, Heißluftballons oder Seilbahngondeln gesprungen werden kann.


Sprünge im Pazifik

Die ersten Praktikanten dieses Hobbys aus Oxford haben erklärt, daß sie es sich zur Aufgabe gemacht hatten, neue gefährliche Sportarten zu erfinden. Bei ihrer Suche nach bisher unentdeckten Möglichkeiten mit körperlichem Einsatz ein Nervenkitzel zu erzeugen, begegnete ihnen auch das Land-Tauchen Ritual das von den Bewohnern einer Insel des Südseestaat Vanuatu (der vor seiner Unabhängigkeit Neue Hebriden genannt wurde) vermutlich schon seit Jahrhunderten aufgeführt wird. Bei diesem Ritual, das im örtlichen Dialekt Gol bezeichnet wird, bauen Bewohner im Süden der Insel Pentecost ein über 25m hohes Holzgerüst. An diesem Aufbau befinden sich unterschiedlich hoch angebrachte Plattformen, von denen sich einige Insulaner kopfüber hinunter stürzen. Kurz bevor der Springer auf den Urwaldboden stürzt und sich womöglich das Genick bricht, wird der freie Fall durch eine Liane abgebremst, die an die Füße des Springers und den Turm geknotet ist. Die Springer berühren den aufgelockerten Boden teilweise sogar mit den Händen oder den Kopfhaaren, bevor sie ruckartig, noch einmal kurz, in die Höhe zurückgewirbelt werden. Dann eilen jubelnde Stammesmitglieder herbei und helfen dem Springer die Liane zu entfernen. Dieses Ritual, über das in wissenschaftlichen Fachzeitschriften viel berichtet wurde und das auch in Micky-Maus-Heften Verwendung fand, war für die Mitglieder der Dangerous Sport Society sehr reizvoll. Sie konnten diese Tätigkeit zwar nicht mehr selbst erfinden, aber sie wollten sie doch mit modernen Materialien imitieren und kultivieren. Später wurde mehrfach auf diese Wurzeln hingewiesen. Seitdem das Bungee-Springen in der westlichen Welt so populär geworden ist, wurde wiederholt die Frage gestellt:"Warum machen die das? Warum zahlen gut ausgebildete Arbeiter einer Industriegesellschaft bis zu 10% ihres monatlichen Nettolohns, nur um sich für Sekunden in die Tiefe fallen zu lassen? Welchen Nutzen soll das haben? Tut das nicht weh?". 


Sprünge in die Welt

Wenn Bungee-Springen hierzulande oft als Reizstimulation für abgestumpfte Mitglieder einer dekadenten Überflußgesellschaft angesehen, oder von Wissenschaftlern mit besonderen Erbanlagen erklärt wird , wäre es doch interessant zu untersuchen, ob die Land-Taucher in Pentecost auch aus der gleichen Motivation handeln, ob sie sich auch aus Langeweile in die Tiefe fallen lassen oder ähnliche Gene besitzen. Eine Antwort auf solche Fragen läßt sich bei DeMause, im Modell des fötalen Dramas finden, das für ihn die tiefste Bedeutungsebene aller religiösen oder politischen Rituale darstellt . Wie in der Prä- und perinatalen Psychologie geht er davon aus, daß ein mentales Leben schon vor und während der Geburt existiert. Aber nach einer Analyse von Forschungberichten über den vorgeburtlichen Zustand , vermutet DeMause, daß ein Fötus seinen Aufenthalt im Mutterleib nicht als Zustand andauernder, wohlbehüteter Glückseligkeit empfindet . Vielmehr kann der mütterliche Organismus während einer normal verlaufenden Schwangerschaft, den Fötus spätestens in den letzten drei Monaten nicht mehr gleichmäßig und ausreichend mit Nähr- und Sauerstoff versorgen. Daraus resultiert, daß jeder Mensch regelmäßig schon vor seiner Geburt mit aller größten Schmerzerlebnissen wegen Sauerstoffmangels konfrontiert wird. Die aus diesem Schmerz entstehende diffuse Wut, Furcht und Sehnsucht nach Schmerzlinderung bringt der Fötus nun mit seiner Umwelt in Verbindung, dem Uterus mit der Nabelschnur, Fruchtwasser und Plazenta. Je weiter der Schwangerschaftsverlauf voran schreitet, desto eingeengter fühlt sich der Fötus und desto größer werden die ohnmächtigen Wutgefühle, bis das Ungeborene im finalen Akt zum Äußersten getrieben wird, zur Geburt. Die Geburt selber wird wegen der Deformation der Schädelknochen und anderer Umstände ebenfalls als schmerzlich empfunden . Wenn ein Neugeborenes einen normalen Schwangerschaftsverlauf wirklich in dieser Weise empfunden hat, aber noch nicht über die Fähigkeit verfügt, die Erinnerung an gewaltige Schmerzen in sanftere Erklärungsmuster einzubinden, müßten diese Erinnerungen einen tiefen traumatischen Charakter besitzen. Alle Rituale, die im Laufe der Entwicklung menschlicher Kulturgemeinschaften erfunden und längerfristig praktiziert wurden, lassen sich in DeMause`s Modell auf das eingeprägte fötale Drama zurückführen, um damit die qualvollen, im Mutterleib gemachten Erfahrungen zu überarbeiten . Die Schmerzen und Strapazen, die manches Ritual sehr brutal erscheinen lassen, stehen dabei in Verbindung mit einem Wiederholungszwang , der meiner Meinung nach die Sehnsucht ausdrückt, nach Abschluß einer Leidensphase erneut befreit zu werden. Also mit Hilfe der "Phantasie einer Wiedergeburt" erneut Empfindungen wachzurufen die nach der Geburt leibhaftig gemacht wurden, z. B. frei atmen zu können oder weiter zu wachsen ohne zunehmend von einer drückenden Hülle eingeengt zu werden. Mir kommt dabei immer eine Redewendung in den Kopf, die ich von Hamburger Hafenarbeitern kenne :"Weiss u wat schön is? SCHÖN is, wenn där Schmärz nachläßt".


Gedankensprünge

Bei einer Untersuchung des Bungee-Springen sollten sich also Hinweise für die Richtigkeit des Modell vom fötalen Drama finden lassen, genauso wie beim Land-Tauchens. Um das zu überprüfen, habe ich zuerst dreissig Zeitungsartikel (die meisten aus dem Zeitraum 1990-92) durchgelesen, in denen entweder die Betrachtung von Bungee-SpringerInnen oder deren Wahrnehmungen beschrieben sind. Ich bin kein ausgebildeter Psychoanalytiker, aber mir erscheint es doch sehr bezeichnend, daß in diesem Zusammenhang verschiedenste AutorInnen fast identische Phantasien entwickelten und gleiche Sinnbilder benutzten. So glaube ich inzwischen nicht mehr, daß z.B. das Gummiseil, welches überhaupt nicht auf Bauchhöhe, sondern an den Fußfersen befestigt wird, hier zufällig als eine Nabelschnur bezeichnet wurde. 
Eine Aufzählung von Metaphern, welche die Eindrücke eines Sprunges vermitteln sollen, können plötzlich einen zusätzlichen Sinngehalt erlangen, wenn sie als unbewußte Phantasie einer schon konkret erlebten Geburt aufgefaßt werden.
...ein Sog erfaßt dich, zuerst an den Haaren und deinen Ohren, so fällst du kopfüber...ein dickes Gummiseil baumelt an seinem Leib wie eine riesige Nabelschnur...meine letzte Verbindung zur festen Welt, zum realen Leben....Nabelschnur...ich stürze nach unten....ich falle kopfüber ins nichts...es ist zuviel, Zeit gibt es nicht, Bilder gibt es nicht, mich gibt es überhaupt nicht, nichts was sich erinnern ließe, dann kommt der Schrei, ich will ihn nicht, mein Körper schreit, es schreit aus mir, ich bin mir fremd und sehr weit weg von mir...meine eigene Stimme erscheint mir fremd, unwirklich ...Ur-Schrei...keinen Boden mehr unter den Füßen spüren...neue Horizonte sichtbar...ich plumpse keine Ahnung mehr wo unten und oben ist, ich habe diese Welt schon lange verlassen und werde nie zurückkommen, dann liege ich auf dem Rücken, zapple, strample, liege in den letzten Zuckungen, es ist das erregendste was man sich vorstellen kann...die längsten Sekunden meines Lebens...bis ihn zwei Helfer auf eine Matratze zerren und abnabeln... das Band befördert die junge Frau ins Leben zurück... mir kommt es irgendwie bekannt vor...wieder einmal begann das Leben....nur langsam läßt der Rausch nach...

Im Vergleich mit den Originalartikeln ist bei dieser Auswahl kein klarer Bezug auf das Bungee-Springen zu erkennen. Allein betrachtet ergeben diese Auszüge, die etwa 1% des vollständigen Textvolumens ausmachen, vielmehr ein verzerrtes Bild, aber genau das Bild, das nach dem Modell von DeMause zu erwarten ist. In keinem der Artikel wurde auf das fötale Drama, die Prä- und perinatale Psychologie oder ähnliches hingewiesen und der Sprung wurde auch nirgends als bewußte Wiederholung der eigenen Geburt geschildert. Trotzdem gibt es die auffällige Erwähnung von Begriffen und Gefühlen, die sich mit einer Geburt verbinden lassen. Mental kommt hier offensichtlich eine starke Verknüpfung zwischen dem Bungee-Sprung und der Geburt zum tragen, obwohl diese beiden Aktivitäten rein körperlich betrachtet keine Gemeinsamkeiten haben. Ein Erklärungsansatz dafür könnte sein das neue Sinnneseindrücke vom Gehirn im Affekt mit älteren Erfahrungen verglichen werden. Wenn sich auf Anhieb nichts vergleichbares finden läßt können scheinbar auch früheste Erfahrungen, wie die Geburt, wachgerufen werden. Der starke, unbewußte Geburtsbezug kommt nur in den emotionalen Beschreibungen des Bungee-Erlebniss so gut zum Vorschein. Meiner Ansicht nach weil die geburtsgebundenen Wahrnehmungen aller Neugeborenen von sinnlichen Eindrücken und Gefühlen beherscht sein dürften und nicht von sachlich logischen Erkenntnissen. 
Zu zwei Stellen, in den Artikel, möchte ich noch einige Bemerkungen machen, weil sie mich besonders fasziniert haben. Im Zusammenhang mit dem Sprung wird oft ein Schrei erwähnt. Zwei Autoren erzählen auch, wie sie das Schreien empfunden haben.
1.)..dann kommt der Schrei. Ich will ihn nicht, mein Körper schreit, es schreit aus mir. Ich höre meinen Schrei wie den Schrei eines Fremden... 
2.)..meine eigene Stimme erscheint mir fremd, unwirklich. Ich will das Erlebte in Worte kleiden, doch es gelingt mir nicht... 
Diese Wahrnehmungen lassen sich für mich nicht auf eine eventuelle Blutstauung im Ohr zurückführen oder auf Funktionsstörungen, die infolge eines Halswirbel-Schleudertrauma auftreten können . Denn das Abbremsen beim Bungee-Springen ist nicht ruckartig, wie häufig vermutet wird, sondern durch das Gummiseil stark gefedert. Die Beschleunigungs- und Bremskräfte, die bei der Fahrt mit einer normalen Achterbahn wirken, sind stärker einzuschätzen. Die Autoren beschreiben hier ja auch keinen Hörsturz oder eine andere Beeinträchtigung ihrer Ohren. Sie sagen ja nicht, daß sie plötzlich schlechter hören konnten, sondern sie beziehen sich nur auf die Wahrnehmung ihrer eigenen Stimme. Zuerst konnte ich mir dieses Bild der fremden Stimme nicht erklären. Sobald ich den Bungee-Sprung aber als unbewußte Geburtswiederholung betrachtete, ergab sich ein schlüssiges Erklärungsmuster. Denn die Erfahrung der eigenen Stimme bei einem Luftschrei können wir erst nach der Geburt machen. Der Begriff des fremdartigen beschreibt also eine gewisse Verwirrung über den Moment des ersten Hörens der eigenen Stimme, was mir plausibel erscheint und die Theorie von DeMause unterstützt.
In neueren Artikeln der Tages- und Wochenzeitschriften stehen oft technische Angaben im Vordergrund . Das emotionale Erleben scheint etwas in den Hintergrund gedrängt zu werden. Wie schon erwähnt wurde oft auf Schreie hingewiesen. Inzwischen gibt es sogar Meisterschaften im Bungee-Springen, bei denen die Springer versuchen eine bestimmte Anzahl von Figuren im Sturz auszuführen, ähnlich dem Turmspringen im Wassersport. Als ich im Fernsehen eine solche Veranstaltung sah, konnte ich keine Schreie hören. Mir scheint, Bungee wird noch weiter kultiviert. Noch weiter weg von seinen rauhen, wilden Wurzeln, hin zu einer gesitteten, angenehmeren Form.


Erlebnissprung

Nachdem ich mit dieser Untersuchung schon angefangen hatte, habe ich auch einen Sprung absolviert. Meine persöhnliche Erinnerungen sind überwiegend gefühlsbetont. Bungee-Springen ist für mich stark geprägt von Zuständen der Angst, Lähmung, kurzzeitiger Trance und anschließend hektischer Unruhe. In der Wohnung eines Freundes, der ebenfalls gesprungen war, besuchte uns später eine Bewegungsanalytikerin und ich konnte, wie sie bemerkte, offensichtlich noch zwei Stunden nach dem Sprung keine 3 Minuten ruhig sitzenbleiben. Ein starkes Herzklopfen und Luftschnappen, wäre die sachliche Beschreibung, wenn ich an den Moment des Fallens denke. Bei meinen Gefühlen bin ich mir jedoch nicht sicher, wie weit mich die Texte, die ich zuvor gelesen habe, beeinflußten. Eine Metapher wie Nabelschnur erscheint mir danach überhaupt nicht befremdlich und in meiner Phantasie kann ich noch einige andere Bilder entwickeln. Wer aber genaueres über die Emotionen bei einem Bungee-Sprung erfahren will, kann die besten Beobachtungen sicher bei einem eigenen Sprung machen. Obwohl das Thema Bungee noch immer einen Reiz auf mich ausübt, verspüre ich keine anhaltende Sehnsucht noch einmal zu springen.


Wie verhält es sich aber mit dem Land-Tauchen?

Am Anfang der Untersuchung des Land-Tauchens, habe ich mich offensichtlich von einer trügerischen Vorstellung ablenken lassen. Der Umstand, das ich lange keinen Bericht über diesen Brauch finden konnte, der vor 1950 verfaßt wurde, verleitete mich zu dem Gedanken, daß es sich hier nur um die Nachahmung einer militärischen Fallschirmsprung-Ausbildung handeln könnte . Auf einzelnen Inseln, des heutigen Vanuatu, wurden im 2. Weltkrieg riesige militärische Anlagen errichtet. Auf Espiritu Santo (einer Nachbarinsel von Pentecost) wurden in 9-12 Monaten Flugplätze, Kinos, Lagerhallen, Hafenanlagen, Trockendocks, Hospitäler, Kasernen, Bars, Radio- und Radaranlagen installiert. 1944 soll die Basisbesatzung dieser Einrichtung 100 000 U.S. Soldaten umfaßt haben . Im Verlauf des Krieges wurde hier auch ein Ausbildungszentrum für die Allierten-Luftstreitkräfte eingerichtet .
Am Anfang der Ausbildung von Fallschirmspringern gibt es Übungen, die eine fatale Ähnlichkeit mit dem Land-Tauchen haben. Dabei müssen die Soldaten von hohen Holztürmen, nur mit einer Leine gesichert, in die Tiefe springen . Auf der Insel Tanna blieb der Kontakt der einheimischen Bevölkerung mit dem Militär nicht folgenlos. Noch heute ist dort der John-Frum Kult aktiv, dessen Mitglieder auch Militärparaden verschiedener U.S. Waffengattungen imitieren . Es gibt zwar den Bericht, von einem Eingeborenen auf Espiritu Santo, der bei seinem ersten Kontakt mit einem Fallschirmspringer glaubte, daß ein göttliches Wesen auf die Erde nieder geschwebt wäre , aber selbst wenn die Bewohner von Pentecost, bei der Beobachtung einiger Flugzeugabstürze vor ihrer Küste , ebenfalls derartige Kontakte hatten, hat sie das sicher nicht zum Land-Tauchen angeregt. Denn inzwischen habe ich eine Beschreibung dieses Brauchs aus dem Jahre 1926 , was beweißt das er schon vor dem 2.Weltkrieg praktiziert wurde. 

Textsprünge

Leider ist das Material, das mir hier zur Verfügung steht, von einer ganz anderen Beschaffenheit als die Bungee-Artikel. Um herauszufinden, ob sich in diesen Texten ähnliche Hintergründe wie beim Bungee finden lassen, habe ich drei Umstände besonders beachtet.
1.Einige Details der Texte, die größtenteils in englisch oder französich verfaßt wurden, könnten bei Übersetzungen an Deutlichkeit verloren haben.
2. Nur ein Autor berichtet über das aktive, eigene Sprungerlebniss ; alle anderen AutorInnen schreiben aus einer passiven Beobachterrolle. (Als Ausnahme müssen die Aufzeichnungen von Magaret Jolly angesehen werden . Sie hat sich mehrfach in dem Dorf Bunlap aufgehalten und wurde von Bewohnern als Stammesangehörige angesehen. In dieser Zeit nahm sie aktiv am Sozialleben der Dorfgemeinschaft teil und war auch an der Aufführung eines solchen Rituals beteiligt. Sie mußte sich während des Land-Tauchens allerdings in die weitgehend passive Rolle einfügen, die allen Frauen des Stammes zugewiesen wird und die es weder erlaubt, daß Frauen sich am Bau des Sprungturms beteiligen, noch daß sie von diesem springen).
3. Es handelt sich fast auschließlich um Texte mit einem wissenschaftlichen Anspruch, wobei häufig aus vorangegangenen Texten zitiert wird. Das macht es zwar leichter zwischen den eigenen Beobachtungen der AutorInnen und Erkenntnissen zu unterscheiden, die auf Hören-Sagen beruhen, aber die Tendenz den vorgegebenen Kanon möglichst genau zu wiederholen, scheint mir eine gefühlsbetonte Ausdrucksweise zu behindern. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, daß in den Bungee-Texten bewußt Wortwendungen abgeschrieben wurden, aber in der Boulevardpresse ist doch häufiger eine emotionalisierte Ausdrucksweise zu finden, weil sich damit wohl mehr Konsumenten zum Kauf einer Zeitung verleiten lassen. Während man in der wissenschaftlichen Literatur bestrebt ist eine einheitliche, sachliche Ausdrucksweise zu finden.
Das Land-Tauchen wird mit einer Legende in Verbindung gebracht, deren früheste, mir zur Verfügung stehende Fassung folgenderweise lautet:
Die Legende sagt über diese Festlichkeit der Eingeborenen, das ein Mann eine Frau geheiratet hat, die sich vor den ehelichen Beziehungen fürchtete, und alsbald flüchtete, und sich im Busch versteckte. Der Mann machte sich auf, um seine Frau zu suchen. Die Frau begriff sehr wohl, das sie irgendwann entdeckt werden würde, und sann über Mittel und Wege, ihren Mann zu verderben. Als sie dann wirklich entdeckt wurde, kletterte sie auf den Wipfel einer Kokospalme. Ihr Mann bat sie, herabzusteigen und in die eheliche Hütte zurückzukehren. Die Frau rührte sich nicht. Der Mann begann daraufhin, selbst auf den Baum zu klettern, um seine Frau zum hinabsteigen zu zwingen. Diese hatte sich zuvor eine Liane, deren anderes Ende an die Palme angebunden war, um beide Füße gebunden und ließ ihn hinaufklettern. Als sie sah, das er sie fast erreicht hatte, ließ sie sich fallen. Der Mann stürzte sich hinterher, aber die Frau, die von den beiden Lianen gehalten wurde, blieb an der Palme hängen, während ihr Mann am Boden zerschmettert wurde . 
Nachdem sie diese Version der Legende erzählt haben, fügen die meisten Männer noch hinzu: "Aber die Männer haben die Tricks der Frauen gelernt und jetzt springen wir vom Turm und sie tanzen unter uns" .
Nach dieser Zusatzbemerkung zu urteilen liegt also der wesentliche Grund für die Männer in Bunlap dieses Brauchtum zu pflegen, in der Eroberung und Wiederholung einer Fähigkeit, die in einem früheren Konflikt von einer Frau allein beherrscht wurde. Wie schon erwähnt, heißt das Land-Tauchen in der Sprache der Eingeborenen "Gol". Gol bedeutet hier aber auch Körper. Der Turm von dem gesprungen wird, heißt "tare be gol= der ganze Körper". Einzelne Holzstreben werden als "sirintam= Rippen" bezeichnet, die das Turmskelett "lon te gol= Innere des Körpers" zusammenhalten. Während der Bauphase soll der Turm von einem Geist beseelt werden, dessen Gegenwart man an knackenden Geräuschen im Holz erkennen kann oder daran, daß die Männer Herzklopfen bekommen. Die einzelnen Ebenen, auf denen die Sprungbretter angebracht werden, haben alle anatomische Entsprechungen, wie z.B. Kopf, Auge, Schulter, Bauch, Knie oder Schienbein. Bei den Sprungbrettern werden Holzstangen als Penis und Schamlippe bezeichnet. Für die Lianen wird nur bei einem Autor eine Bezeichnung angegeben: "airi". Was er in französisch mit "corde tabou" übersetzt . Die Bezeichnung Tabu geht auf das polynesischen tupua zurück, was auch Menstruation bedeutet . Und wenn hier die Bezeichnung Menstruation durch den Begriff Frauenblut, als wesentliches Element der Menstruation, ersetzt wird, läßt sich auch bei den Südseebewohnern das "Frauenblut-band", die Nabelschnur finden.
Der Gol wird an einer anderen Stelle mit einer erfolgreichen Gemüseernte (Yams) in Verbindung gebracht . Aber das eigentliche Motiv läßt sich, nach meiner Ansicht nicht in einem Feldfruchtbarkeits-Ritus, sondern in einem Sprung aus einem Körper finden. Noch deutlicher wird die Symbolik dieses Sprunges vielleicht, wenn berücksichtigt wird, daß erst in der heutigen westlichen Geburtsmedizin eine Rückenlage favorisiert wird. Bei fast allen Naturvölkern wird dagegen eher eine vertikale Geburtshaltung angetroffen, wobei die werden Mutter eine kniende, hockende, wenn nicht sogar aufrechtstehende Haltung einnimmt , sodaß die Neugeborenen bei der Geburt tatsächlich auf den Boden fallen können. Das Fallenlassen und Gehaltenwerden beim Gol-Sprung könnte also auch die konkrete Wiederholung eines individuellen, frühzeitlichen Fall-Erlebnis sein, dem Ur-Sprung, der schon bei der Geburt stattfand. 

Entwicklungssprünge

Eine ähnliche Erzählung, wie die Gol-Legende, wird auf Pentecost mit der Beschneidungszeremonie für Jungen verbunden.
"Eine Frau war mit dem Mann Wahbo verheiratet und sie fürchtete sich vor ihm. Sie war sehr verstört über ihn, weil sein Penis zu lang war. Sie liebte ihren Ehemann nicht. Sie flüchtete vor ihm einen weiten, weiten Weg in den Wald hinein. Sie sagte Ihm: wenn du mit mir Liebe machst, fange ich an mich unwohl zu fühlen. Die Frau blieb eine lange Zeit im Wald, und Wahbo suchte seine Frau im Wald.Und die Frau dachte sich einen Trick aus für ihren Ehemann, um seinen Penis kürzer zu machen. Sie nahm ein Stück Bambus und schärfte es. Dann ging sie und stieg auf einen Mandelbaum und setzte sich in die Äste. Ihr Ehemann suchte nach ihr im Wald und fand sie endlich. Er sagte zu ihr: jetzt komme ich um dich zu holen. und er dachte: wie gelingt es mir nur mit ihr Liebe zu machen. Er stand auf dem Boden. Dann wurde ihm klar: Oh, ich werde meinen Penis bis zu ihr in die Höhe treiben. Ich werde dort oben mit ihr Liebe machen. Und die Frau sah den Penis kommen, und sie beschnitt ihn mit dem Bambus-Messer, und er fiel auf den Boden. Und Wahbo schrie. Aber seine Ehefrau sagte zu ihm: Schrei nicht, ich mag es lieber so, wenn es zu lang ist fürchte ich mich davor.
Magaret Jolly hat im Anschluß an diese Erzählung vermerkt, daß die Beschneidung der Jungen ihrer Meinung nach weniger mit dem weiblichen sexuellen Genuß oder männlicher Körperhygiene in Verbindung steht, als vielmehr mit einer männlichen Vorstellung von Fruchtbarkeit und gesellschaftlicher Fortpflanzung. Der Umstand, daß die biologische Mutterschaft eben eine exklusiv den Frauen vorbehaltene Fähigkeit ist, wird letztendlich überlagert von dem Gedanken einer kollektiven Vaterschaft. Weibliches Gebären soll bei verschiedensten Initiationsritualen durch männliches Wiedergebären verdeckt werden, z.B. wenn die Männer eines Stammes gemeinsam junge Knaben umwandeln in neu geschaffene Männer, die dabei auch eigene Namen bekommen und in einer Erwachsenensprache unterrichtet werden , also nochmal sprechen lernen. Eine derartige rituelle Aneignung der Gebärfähigkeit, das ansonsten biologisch festgelegte Exklusivrecht der Frauen, kann sicher auch genützt werden um eine soziale Vormachtstellung von Männern innerhalb der Gemeinschaft zu rechtfertigen bzw. aufrecht zu erhalten. Im Modell des fötalen Dramas wäre das aber nicht der Hauptanlaß für die Aufführung von Ritualen, die treibende Kraft würde vielmehr aus dem verzweifelten Versuch resultieren, traumatische Erinnerungen zu unterdrücken, was nicht zwangsläufig mit einer Unterdrückung von Frauen verbunden sein muß.
Eine weitere interessante Bemerkung zu dem Verhältnis der Geschlechter in Südseekulturen ist bei Paul Hambruch zu finden . Dieser Forscher hat sich im frühen 20. Jahrhundert im Südpazifik aufgehalten und vertritt die Ansicht, daß die Frauen dieser Gemeinschaften oft viel stärker in die orale Tradition eingebunden sind. Bei seinen Feldforschungen bemerkte er, daß zwar häufig alle Stammesmitglieder die Grundmuster oder Stichwörter von bekannten Mythen kannten, aber nur wenige oder nur eine Person die zusammenhängende oder ausführliche Geschichte erzählen konnte. Wenn die männlichen Gesprächspartner auf seine Fragen nach Einzelheiten nicht genau weiter wußten, sind sie oft zu den alten Frauen des Stammes gegangen, um danach mit neuen Informationen zurück zukommen. Der Missionar Tattevin hat noch viele andere Legenden aufgezeichnet, die ihm auf Pentecost erzählt wurden . Eine ist sehr viel länger und ausführlicher als die beiden schon genannten. Sie enthält ebenfalls einen Baum, einen Streit zwischen Mann und Frau, eine Luftwurzel oder Liane und ein Messer. In einer Gesellschaft, in der die Schrift nicht entwickelt ist, könnte gleichfalls in Erzählungen Erklärungen für bestimmte Naturphänomene aufbewahrt werden, z.B. um Kenntnisse von einem Geburtsverlauf über Generationen weiterreichen zu können. Bei den vielen, für Frauen teilweise lebensbedrohenden Komplikationen, die sich bei Schwangerschaft oder Geburt einstellen können, gibt es sicher ein großes Interesse, solche Informationen zu archivieren. Wenn man nun Sinnbilder aus den drei Pentecost-Legenden zusammenfügt, könnte man sie als Paralellen zu wichtigen Details einer Schwangerschaft deuten, wie sie wohl in Südseekulturen statt findet.
Der Geburt geht immer eine Zeit der Wehen voraus. Wenn die Wehen einsetzen (myth.= es gibt Streitereien, Schläge, Tränen) entfernen sich die Frauen aus ihren Wohnhäusern und begeben sich in den Wald oder in bestimmte Frauenhäuser, die meistens am Rand des Dorfes liegen (myth.= Flucht zum Baum oder in den Wald). Genau im Zentrum des Schmerzes (myth.= wenn die Bedrohung durch den Mann am stärksten ist; oder wenn die Frau sich in der Mitte des Weges befindet) kommt/fällt das Kind auf die Erde (myth.= die Frau die vom Baum fällt und noch durch eine Liane gehalten wird). Es findet eine Abnabelung statt (myth.= die Durchschneidung der Liane, der Wurzel, des Penis) mit scharfkantigen Bambus-, Muschel- oder Steinwerkzeugen (myth.= Bambus oder Steinmesser). Kurze Zeit später folgt die Nachgeburt, die wie ein blutiger Klumpen Fleisch aussieht (myth.= der Mann der bei seinem Sturz auf den Boden oder Felsen zerschmettert wurde). Danach kehrt die Frau mit ihrem Kind ins Dorf zurück (myth.= die Frau, die vorher darauf bestand, das Kind zu tragen, kehrt in ihr Dorf zurück).

Erinnerungssprünge
Initiationsrituale werden nicht nur von Männern bei Jungen aufgeführt, sondern in vielen Kulturen auch von Frauen mit den jugendlichen Mädchen der Gemeinschaft. Dabei kann es auch zu einer Beschneidung kommen, die aber nicht unbedingt als operative Veränderung der weiblichen Geschlechtsteile vorgenommen wird. Den Mädchen kann z.B. auch "nur" Ziernarben auf dem Rücken angebracht werden . Ich gehe davon aus, daß solche Zeremonien von Frauen und Männern aufgeführt werden, um unbewußte, geburtsgebundene Ängste abzuschwächen, was auch für die Erzählung der Legenden gilt, worin diese sich allerdings nicht erschöpfen. Neben den beständigen Aufführungen der Gemeinschaftsrituale, dürfte in frühen Stammesgemeinschaften, das Sammeln von hilfreichen Verhaltensanweisungen für die Geburt, noch ein zusätzlicher, vielleicht sogar vorrangiger Grund gewesen sein, solche Erzählungen zu kultivieren. Die stärkere Kenntnis von Legenden, die Hambruch bei alten Frauen bemerkte, könnte mit ihrer Tätigkeit als Geburtsbeistand oder Hebamme erklärt werden.
Dafür, daß Rituale eine belebende Wirkung haben, lassen sich sowohl beim Bungee- als auch Gol-Sprung Aussagen finden. Die Männer auf Pentecost berichten über eine Steigerung des allgemeinen Befindens und preisen die wohltuenden Eigenschaften des Land-Tauchens an. Es lindere Schmerzen und Leiden, die sie sich während der vergangenen Regenzeit zugezogen haben, es kann Fieber senken und die Haut eines Mannes glänzend und gesund machen. Alte Männer sind allerdings nicht besonders darauf versessen, bei dieser Therapie selber zu springen . Ähnliches läßt sich offenbar auch mit modernen Untersuchungsmethoden feststellen. In medizinischen Fachzeitschriften wurden Berichte veröffentlicht , die sich mit den Auswirkungen von körpereigenen Hormonen und anderen Substanzen beim Bungee-Springen beschäftigen. Die Gefühle während der Vorbereitung, Entscheidung und Durchführung eines Sprunges wurden dabei mit denen eines psychotherapeutischen Prozesses verglichen. Das Ergebnis besagt, daß Springer offenbar noch Wochen nach dem Sprung ein gesteigertes Selbstwertgefühl haben.


Sprung-Rituale

Nachdem sich für mich sowohl Bungee- als auch Gol-Springen mit dem Modell von DeMause in Einklang befinden, habe ich in Sagen- und Märchensammlungen nach dem Motiv eines Himmels gesucht, der in früherer Zeit mit der Erde eine Verbindung hatte. Diese Verbindung, dargestellt als Baum, Band, Kette, Seil, rotem Faden usw., sollte zusätzlich nach oder bei einem "Sündenfall" zerstört werden. Bei der Fülle des Materials, das sich dazu finden läßt, ist es mir bis jetzt nicht gelungen, es systematisch zu ordnen. Trotzdem zeichnet sich für mich schon jetzt eine häufige Koexistenz von solchen Sagen und Himmelflug-Fall-Ritualen ab. Einige spektakuläre Beispiele möchte ich noch auf zählen. 

In Mittelamerika wird von einem Geburtsbaum berichtet, um den sich Schlangen winden, die Sterne und Wolken symbolisieren . Dort gibt es auch Männer, die sich von 20m hohen Holzpfählen in die Tiefe fallen lassen und dabei von Seilen gehalten werden, die vorher um den Pfahl gewickelt wurden .

In Tibet wird der Glauben beschrieben, daß früher ein Band den Himmel und die Erde verbunden hat, später aber zerstört wurde womit der Tod auf die Erde kam . In Tibet wurde früher das Seilrutschen praktiziert bei dem junge Männer an einen etwa 500m langem Seil in die Tiefe gerutscht sind .

In Afrika wird der Glauben beschrieben, daß eine Schlange den Himmel mit der Erde verbindet. Diese Schlange würde sich auch manchmal als Regenbogen zeigen . Dort gibt es Berichte über den Hängemattentanz, bei dem ein Tänzer in einer Hängematte turnt, die 7-10m über dem Boden aufgespannt ist .

In Asien und im Pazifik wird vielfach von Himmelsgöttern berichtet, die mit einem Baum oder Band verbunden sind . Dort gibt es auch viele Schaukelrituale . In Bangok wurde dafür eine 26 m hohe Schaukel benutzt . Auf einigen Pazifikinseln führten die Schaukelbewegungen auch über steile Felsabhänge .

In Nordamerika wird von dem Glauben berichtet, daß eine Baumwurzel einst den Himmel mit der Erde verband. Eine alte Frau hat aus Trauer um ihren Enkel diese Wurzel zerrissen . Dort gibt es den "Sun-Dance", bei dem ein Band am Totempfahl festgebunden wird und ein Medizinmann das andere Ende mit einem Widerhaken in das Brustfleisch eines jungen Mannes stößt. Der Mann versucht dann, in Trance zu fallen und sich soweit vom Pfahl zu entfernen, bis ihm der Haken aus der Brust gerissen wird .

In Indien wird berichtet das sich Buddha unter einem Baum als Beweis seiner Göttlichkeit selbst in Stücke geschnitten hat, um sich danach, bei einer Wiedergeburt aufs neue zusammen zusetzen . Dort gibt es das Hakenschaukeln, bei dem junge Männer an einem drehbaren Querbalken festgebunden werden, der sich auf einem 10m hohen Turm befindet. Früher sollen die Männer Haken in ihrem Rückenfleisch gehabt haben, an denen sie aufgehängt wurden 

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